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Malteser Weiden

Ambulanter Hospizdienst bietet wieder Hospizhelferkurs an

Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde

06.02.2018

Weiden. Sie begleiten Menschen in der letzten Lebensphase. Die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer des ambulanten Hospizdienstes in Weiden.

Hospizarbeit bedeutet die ambulante oder stationäre Begleitung und Betreuung von Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. Getragen wird diese Tätigkeit von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine spezielle Schulung absolviert haben.

Ziel ist es, soviel Lebensqualität wie möglich zu erhalten, Hilfe zu geben, damit die Betroffenen so lange wie möglich ein Leben in Würde führen können und dazu beizutragen, dass dieser Lebensabschnitt, trotz aller Beschwernis, zu einer Bereicherung für alle Beteiligten werden kann. Das Leben soll dabei aber weder verlängert noch verkürzt werden.

Der ambulante Hospizdienst in Weiden begleitet im Jahr ca. 150 Menschen in der Region Weiden sowie dem Landkreis Neustadt/WN. Die Hospizhelferinnen und -helfer suchen die Betroffenen dabei zu Hause, in Altenhilfeeinrichtungen, im Krankenhaus, auf der Palliativstation und im stationären Hospiz (Eröffnung stationäres Hospiz Neustadt/St. Felix ist für Frühjahr 2019 geplant) auf. Zusätzlich bietet der Hospizdienst eine Reihe von Trauerangeboten an, um auch Angehörigen in der Zeit nach dem Versterben eine Hilfe zu sein.

„Hospizhelfer kann eigentlich jeder werden“, so Rüdiger Erling, Leiter des ambulanten Hospizdienstes Weiden. „Dennoch gilt es einige Grundvoraussetzungen zu erfüllen, um für den Hospizdienst tätig sein zu können“, so Erling weiter. Hierzu zählt vor allem die Bereitschaft, sich auf den Umgang mit Schwerstkranken einzulassen. Des Weiteren sind Verlässlichkeit sowie Empathie wünschenswerte Bedingungen. Alles Weitere wird in einem 80 stündigen Qualifizierungskurs vermittelt. Zum Abschluss des Kurses ist die Absolvierung eines 40 stündigen Praktikums notwendig.

„Im Fokus der Tätigkeit eines Hospizhelfers stehen keine pflegerischen oder medizinischen Tätigkeiten, sondern die Begleitung von Menschen. Hierauf zielen auch die Inhalte des Kurses“, berichten Martina Gropengießer, Christa Christl und Birgit Tafelmeier, die Ausbilderinnen des Hospizdienstes.

„Und im Rahmen von Hospizbegleitungen erhält man immer „Rückendeckung“ durch den ambulanten Hospizdienst“, erklärt Elke Lauterbach, Koordinatorin im Hospizdienst und neues Mitglied im Ausbildungsteam. Der Hospizdienst bietet für seine Ehrenamtlichen Supervisionen, Fortbildungen, Fahrten zu Fachtagen, Reflektionsabende sowie ein buntes Programm an Veranstaltungen an. Es gilt dabei der Grundsatz: Hilfe für die Helfer, um qualifizierte und professionelle Hospizarbeit anbieten zu können.

Der nächste Kurs beginnt am Samstag, den 22.09.2018.

Nähere Informationen erteilt:

Rüdiger Erling / Telefon: 0151 1673 4663 / E-Mail: ruediger.erling(at)malteser(dot)org / Adresse: Malteser Hilfsdienst e.V. / Ambulanter Hospizdienst / Zur Centralwerkstätte 11a / 92637 Weiden

 

 

(Foto von links. Rüdiger Erling, Elke Lauterbach, Christa Christl, Birgit Tafelmeier, Martina Gropengießer)

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