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Malteser Weiden

Weiden „Leben mit Demenz“

02.05.2017

Unter diesem Titel stand das Informationsangebot der Witt-Gruppe für ihre Mitarbeiter. Abteilungsleiterin Learning&Development, Heidrun Gäbel von der Firma Witt hatte hierzu die Referntin für Demenzangebote des Malteser Hilfsdienstes, Diözese Regensburg, Daniela Schwarz eingeladen. Mit dabei waren der Standortverantwortliche der Weidener Malteser, Dieter Landgraf, sowie Petra Mayer, die Leiterin des „Cafe Malta“ in Weiden.

In ihrem Vortrag erläuterte Frau Schwarz die verschiedenen Formen der Demenz, wobei „Alzheimer“ definitiv die häufigste Variante dieser, derzeit noch immer nicht heilbaren, Krankheit ist.

Desweiteren zeigte sie die verschiedenen Symptome und die unterschiedlichen Phasen der Demenz auf. Ein Schwerpunkt der Ausführungen von Schwarz lag in dem Aufzeigen von Möglichkeiten im Umgang mit den Betroffenen und der Möglichkeiten, die der Malteser Hilfsdienst anbietet, die Angehörigen zu entlasten.

Eine dieser Möglichkeiten stellte im Anschluss Petra Mayer vor. Die gelernte Krankenschwester machte deutlich, dass es ihr sehr wichtig sei Demenz als eine Krankheit wie jede andere anzunehmen und dass mit der Diagnose „Demenz“ das Leben nicht vorbei ist. Sie erläuterte den aufmerksamen Interessenten das Angebot des „Cafe Malta“, das nicht nur Entlastung für die Angehörigen der demenziell Erkrankten ist, sondern auch die noch vorhandenen „Fähigkeiten“ der Betroffenen stärken und fördern soll. Geplant sei in naher Zukunft die Eröffnung eines „Tanz-Cafe´s“, und zwar nicht nur für Betroffene, sondern gerne auch für deren Angehörige und „Tanzfreudige“.

Standortverantwortlicher Dieter Landgraf verwies in einem kurzen Statement darauf, dass alle Dienste der Malteser im Endeffekt darauf abzielen, den Betroffenen und deren Angehörigen die bestmögliche Unterstützung zukommenzulassen. Ob Hausnotruf, ambulante Pflege, Hospizdienst oder Besuchs- und Begleitdienst, sowie die Schulungen in erster Hilfe runden das Angebot der Weidener Malteser ab.

Landgraf bedankte sich bei Frau Gäbel für die Einladung und sichtlich erfreut zeigten sich die Malteser-Vertreter, als sie von der Witt-Abteilungsleiterin einen Scheck über 400 Euro entgegennehmen durften.

 

Bild: Heidrun Gäbel , Witt-Gruppe (rechts) überraschte Dieter Landgraf (links), Petra Mayer (2.v.links) und Daniela Schwarz (2.v.rechts) vom Malteser Hilfsdienst mit einem Spendenscheck, sozusagen als Startschuss für das geplante „Tanz-Cafe“ 

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